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​​Systemische Therapie

 

den Menschen im Kontext seiner Beziehungen sehen

 

Neben der Psychoanalyse und der Verhaltenstherapie ist die Systemische Therapie der am weitesten verbreitete und praktizierte Therapie- und Beratungsansatz.

Der Kern der Systemischen Therapie ist die Betrachtung von Menschen als Teil ihres Beziehungsgeflechts, also der Systeme, zu denen sie gehören. Alle Mitglieder stehen in Bezug zueinander und beeinflussen einander. Das kann man sich vorstellen wie bei einem Mobile. Tippt man ein Teil an, wackelt das ganze Mobile. Das wichtigste System ist die Herkunftsfamilie, denn sie prägt die Muster im Denken, Fühlen und Handeln. Die in der Familie gelernten „Beziehungsregeln“ werden häufig auf alle anderen Lebensbereiche übertragen.

 

Der Einfluss des Umfelds spielt also immer eine Rolle. Die betreffenden Personen müssen dafür aber nicht aktiv einbezogen werden!

 

In der Systemischen Therapie wird nach den gesunden und lebendigen Anteilen gesucht, die in einer Krisensituation brachliegen. Im Zentrum steht die Annahme, dass jeder Mensch und jedes System über die Ressourcen verfügt, die zur Lösung eines Problems benötigt werden. Unter einer Ressource versteht man alles, was sich auf das Leben, die Gesundheit und die Handlungsfähigkeit positiv auswirkt.

 

Die systemische Arbeit ist zukunfts- und lösungsorientiert. Schon zu Beginn werden im Rahmen einer Auftragsklärung Ziele ins Auge gefasst, die als Ausgangspunkt für die ersten Schritte dienen. Diese Ziele können sich im Prozess wandeln, Wünsche können sich ändern. Wichtig ist aber immer, den Blick nach vorne und auf die persönliche Weiterentwicklung zu richten. Die Vergangenheit ist eine wichtige Informationsquelle, aber nur die Zukunft lässt sich gestalten.

 

Letztlich ist das Ziel der Systemischen Therapie, sich (wieder) mehr Handlungs- und Entscheidungsspielraum zu verschaffen. Diese Arbeit folgt keiner Anleitung und keinem Schritt-für-Schritt-Plan. Jeder Mensch bringt seine ganz eigene und individuelle Geschichte und sein eigenes System mit. Im gemeinsamen Prozess und mithilfe verschiedener Methoden werden die individuellen Muster aufgedeckt und gesunde Alternativen entwickelt.

Die Systemische Einzeltherapie gehört heute zu den fünf bekanntesten Therapieverfahren und wird weltweit eingesetzt. Seit 2018 ist sie hinsichtlich ihres Nutzens und ihrer Wirksamkeit vom Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) anerkannt.

"In all cultures, the family imprints its members with selfhood. Human experience of identity has two elements; a sense of belonging and a sense of being separate. The laboratory in which these ingredients are mixed and dispensed is the family, the matrix of identity."

Salvador Minuchin

Doris Langenberger, Dipl.-Psych.

Privatpraxis für Therapie & Coaching

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